Die Ebene von Antalya dehnt sich zwischen Taurus und Mittelmeer über 400 km Länge und 40-50 km Breite von Fethiye bis Anamur im Osten aus. Die Tiefebene am Meer steigt nach Norden zu hohen Gebirgen auf. Dreiviertel des gesamten Gebietes nimmt der West-Taurus ein, dessen Gipfel teilweise bis 3000m auftragen. Das Gebirge besteht aus porösem Kalkstein, an seinem Fuß findet man interessante Höhlen und unterirdische Flüsse. Der schmale westliche Küstenstreifen um die Bucht von Antalya besteht aus natürlichen Stränden. Ins Meer mündende Gebirgsbäche und Flüsse haben sie aufgeschüttet und teilweise in kleine Tiefebenen ausgeweitet. Die Strände zwischen Antalya und Kemer fallen bis zu einer Tiefe von 100-200m rasch ab. Hier entspringen aus Meeresboden zahlreiche Süßwasserquellen, die den Salzgehalt des Meereswassers mindern.
Die Stadt Antalya ist teilweise auf einem Felsplateau erbaut, das etwa 40m aus dem Wasser ragt und bis zu 200m Tiefe steil abfällt. Das Felsplateau der Stadt ist flach nach Westen zum Konyaalti und nach Südosten zum Lara Strand ab. Die Schroffheit mildert sich hier und führt langsamer bis zu einer Tiefe von ca. 200m
Der von Antalya nach Osten bis Anamur verlaufende Küstenstreifen schwingt in weiten Buchten am Wasser entlang. Ausläufer des Gebirges springen schroff ins Meer und unterbrechen die kilometerlangen Strände. Besonders bekannt sind die von den Badebesuchern bevorzugten flach zum Meer abfallenden Side-Strände. Der relativ hohe Salzgehalt des Meereswassers in der Bucht von Antalya beträgt 40%v.Tsnd., der sich an den Mündungen von Bächen und Flüssen mindert. Die Gebirgsregion an der Küste zeichnet sich durch viel Regen und im Winter Schnee aus, während die Ebene am Meer sich durch ihr trockenes und mildes Klima besonders für tropische Früchte eignet. Schon in der Antike lebten hier auf dem Quadratkilometer ca. 50 Menschen, heute sind es etwas weniger.

Sehenswürdigkeiten in Antalya
Es ist gleichgültig, ob Sie von Alanya, Burdur oder Kemer hierher kommen, der Weg führt Sie geradenwegs ins Zentrum von Antalya an den Uhrentum. Von hier aus fällt Ihr Blick aufs Meer und das Yivli-Minarett (erbaut 1219/1236). Das auf einem quadratischen Sockel erbaute Minarett ist ein runder kannelierter Ziegelbau, der dem Minarett den Namen Yivli gibt. Die heute neben dem Minarett stehende Moschee ist eine ehemalige byzantinische Kirche, die umgebaut wurde. Zu dem großen, die Yivli-Moschee umgebenden Hof, führen zwei kronenförmige Torbögen, die zu den frühen zwei Medrese gehörten. Zu der Umgebung des Yivli-Minaretts gehören auch noch das alte Mevlewi-Kloster, ein Dampfbad und zwei überbaute Türbe (Grabstellen). Ca.200m südlich vom Yivli-Minarett, in einer engen Gasse, finden Sie die 1250 von dem Seldschuken-Wesir Karatay erbaute Karatay-Medresse (islamische Schule). Das Haupteingangstor besteht aus Marmor und ist mit geometrischen Formen geschmückt. Über den Bogen finden Sie Salaktiten. Hinter dem Uhrentum steht die im 16.Jahrh. erbaute Pascha-Moschee.
Der Innenraum der Moschee ist mit reichen Ornamentschmuck und bleigefassten Buntglasfenstern versehen. Außer den bisher genannten Moscheen gibt es als Sehenswürdigkeiten noch die aus dem 16.Jahrh. stammende Balibey-Moschee in der Ismetpasa Straße und die Muratpasa-Moschee in der Kazimözalp Straße. Die Fundamente der Stadtmauer mit den dazugehörigen Türmen, die Sie in der Stadt verstreut finden, stammen Attalos II. und sind von den Römern in 2.Jahrh. erbaut worden. Die Stadtmauern von Antalya sind zwei Ringe, einer außen um die Stadt, einer innen um den Hafen. Sie wurden von den Seldschuken restauriert und in Ordnung gehalten. Sternförmig von der kleinen Hafenmauer gingen Mauern zu äußeren Ringmauer und teilten die Stadt in Viertel. An einem besonderen Punkt der nach Osten führenden Stadtmauer finden sie das Hadrianstor. Es wurde 130n.Chr. für den römischen Kaiser Hadrian als Ehrentor anlässlich seines Besuches von Antalya erbaut. Die Decke des dreibogigen Siegestores ist mit Reliefs der in Antalya wachsenden Blumen und Früchte geschmückt. Das Hadrianstor wird auf der einen Seite von einem seldschukischen und auf der anderen von einem römischen Turm eingerahmt. Ein anderer schöner Punkt der Stadtmauer ist der Hidirlik-Turm. Er wurde 200 Jahre n.Chr. erbaut. Der obere Rundkörper ruht auf einem quadratischen sehr hohen Fundament. Der Turm ist 14m hoch und wurde früher als Leuchtturm benutzt. Südlich vom Hidirlikturm erstreckt sich der einmalig schöne

















 
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